Bitte freundlich: “Die Geschichte vom frechen Hund”

"Die Geschichte vom frechen Hund" zeigt deutlich, warum man besser freundlich sein sollte. (Cover: Alibri Kinderbuchverlag / Produktfoto: Nadine Jansen)

Wie kann man Kindern am besten erklären, warum sie nicht frech sein sollen? Frech ist doch auch irgendwie lustig. Das denkt auch der “freche Hund” und ist sogar ganz stolz darauf, dass niemand so frech ist wie er. Doch plötzlich benötigt er in “Die Geschichte vom frechen Hund” Freunde. Und dann?

“Die Geschichte vom frechen Hund”

Der “freche Hund” hat Spaß daran, so richtig frech zu sein. Er schleicht sich von hinten an andere Tiere an, nähert sich ganz langsam, setzt dann zum Sprung an und schnappt zu. “Aua”, rufen Kuh, Pferd und sogar ein Kind und schieben direkt die Frage hinterher: “Warum hast du das getan?” – “Weil ich ein frecher Hund bin”, antwortet der Hund jedes Mal lachend und läuft weiter. Bis er eines Tages in ein Loch fällt und nicht mehr alleine herauskommt. Jetzt braucht er dringend Hilfe. Aber wer hilft schon einem frechen Hund? Wer reicht demjenigen Hand oder Pfote, der sich oft so fies und frech verhalten hat? Der Hund jedenfalls braucht sogar ein bisschen Verhandlungsgeschick und vor allem Einsicht, um aus seiner misslichen Lage befreit zu werden.

Ob dieser Blick etwas ändern wird? (Cover: Helge Nyncke / Alibri Kinderbuch / Produktfoto: Nadine Jansen)

Was Kinder vom frechen Hund lernen können… 

Die Botschaft des Buches ist einfach: Wer frech ist, hat keine Freunde. Wer lieb ist, dem wird geholfen und der findet viele gute Freunde. Genau das soll der jungen Leserschaft der Zielgruppe im Alter von vier bis sechs Jahren vermittelt werden. Nicht umsonst haben Autor Michael Schmidt-Salomon und Illustrator Helge Nyncke wohl darauf geachtet, dass der Hund zunächst nicht nur wirklich frech ist, sondern durch das Blecken seiner Zähne und ein hinterhältiges Hundegrinsen auch ganz wie ein Hund wirkt, mit dem weder Tiere noch Kinder befreundet sein möchten. Doch der treue Hundeblick kommt garantiert. Und wer kann dem schon widerstehen?

 “Die Geschichte vom frechen Hund” von Michael Schmidt-Salomon (Text) und Helge Nyncke (Illustrationen) zeigt schon den Kleinsten auf, warum man unbedingt freundlich sein sollte: Denn wer frech ist, hat in der Not keine Freunde. 


Weitere Infos zum Buch

  • Titel: “Die Geschichte vom frechen Hund”
  • Autor: Michael Schmidt-Salomon, Illustrator: Helge Nyncke
  • Verlag: Alibri
  • Seitenzahl: 32 Seiten
  • ISBN: 978-3865690418
  • Preis: 12 Euro
  • Altersangabe: 36 Monate bis sechs Jahre / Kitamaus-Einschätzung: passende Altersangabe

Direkt bestellen könnt Ihr das Bastelbuch hier (Amazon-Partnerlink).

Dem Kinderbuchverlag Alibri vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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Nadine
Über Nadine 310 Artikel
Freie Journalistin, Redakteurin sowie Geprüfte Übersetzerin für Italienisch - und Mama einer zweijährigen Kitamaus, die das Leben ganz schön spannend macht.

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