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“Spiele des Jahres 2018” ausgezeichnet

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Die preisgekrönten und nominierten Spiele des Jahres 2018 in den Kategorien "Spiel des Jahres" und "Kennerspiel des Jahres". (Quellen: Spiel des Jahres (2), Schmidt Spiele (2), Queen Games (1), eggertspiele/Pegasus (1), Plan B. Games (1), Nürnberger Spielkarten-Verlag (1), Collage: Nadine Jansen
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Die Spiele des Jahres 2018 sind gekürt. Bei der Preisverleihung in Berlin zeichnete die Fachjury das taktische Legespiel “Azul” (Plan B. Games) aus. In der Rubrik “Das Kennerspiel des Jahres” gewann “Der Quacksalber von Quedlinburg” (Schmidt Spiele).

Hier ein Überblick der Spiele des Jahres:

Kategorie “Spiel des Jahres 2018”

Der Gewinner

“Azul” (Plan B. Games)

Quelle: Plan B. Games

Das taktische Legespiel für zwei bis vier Spieler ab acht Jahren (Entwickler: Michael Kiesling) entführt nach Portugal. Dort beauftragt der portugiesische König Manuel I. verschiedene Handwerker, die Wände seines Palastes mit schönen Mosaiken zu verzieren. Verwendet werden sollen die sogenannten Azulejos, die die Handwerker jedoch zum richtigen Zeitpunkt aus den Manufakturen erhalten müssen. Je nach Muster brauchen die Fliesenleger mal wenige, mal mehr Fliesen einer Sorte. Doch pro Zug dürfen von einem Anbieter nur alle einer Sorte genommen werden. Wer jedoch falsch spekuliert und zu viele Kacheln nimmt, büßt Punkte ein. Auf der Erfolgsspur sind hingegen diejenigen, die vollständige Reihen und Spalten im Mosaik bilden und “zusammenhängend kacheln.”

Die Jury lobte den gelungenen Kontrast einer “fasch schon nüchternen Funktionalität des Spielbretts zur wunderbaren Ästhetik des entstehenden Mosaiks”: “Die Haptik der Kachelsteine verstärkt den wertigen Eindruck. Allein das Material ist ein Genuss. Zudem ist Autor Michael Kiesling die Meisterleistung gelungen, einem einfachen Auswahlmechanismus so viel Tiefgang zu verleihen, dass dieser einen nahezu endlosen Wiederspielreiz auslöst.

  • Taktisches Legespiel
  • 2 bis 4 Spieler
  • ab 8 Jahren
  • Spieldauer: ca. 30 bis 45 Minuten

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Die Nominierten

“Luxor” (Queen Games)

Quelle: Queen Games

Nominiert zum Spiel des Jahres 2018 war außerdem das Spiel “Luxor” (Entwickler: Rüdiger Dorn). Klassifiziert wird es als “Lauf- und Sammelspiel”, bei dem die Spieler mit ihren Abenteurern einen altägyptischen Tempel betreten und dem Gang zur Grabkammer des Pharaos folgen müssen. Auf dem Weg dorthin können wertvolle Vasen, Statuen, Schmuckstücke und andere Schätze (und später auch die Sarkophage in der Grabkammer) eingesammelt werden – allerdings nur, wenn bis zu drei eigene Figuren auf demselben Feld stehen. Planung wird damit verlangt, da die Figuren durch das Ausspielen von Handkarten versetzt werden. Je tiefer eine Figur in den Tempel eindringt, desto mehr Punkte bringt sie.

Bei diesem Spiel schätzte die Jury insbesondere die “moderne Interpretation des Schatzsammelspiels”, in dessen Zentrum “der sowohl verständliche als auch fordernde Kartenmechanismus” stehe: “Dieser erweist sich als hervorragende Grundlage für ein immer wieder spannendes Positions-Gerangel.”

  • Taktisches Lauf- und Sammelspiel
  • 2 bis 4 Spieler
  • ab 8 Jahren
  • Spieldauer: ca. 45 Minuten

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The Mind (Nürnberger Spielkarten-Verlag)

Quelle: Nürnberger Spielkarten-Verlag

Bei diesem Spiel, das ebenfalls für den Preis “Spiel des Jahres 2018” nominiert wurde, müssen Spieler über mehrere Level gemeinsam Zahlenkarten ausspielen. Absprachen sind nicht erlaubt. Bei “The Mind” (Entwickler: Wolfgang Warsch) erfolgt die Kommunikation nur über ein synchronisiertes Zeitgefühl. Eine feste Zugfolge gibt es nicht. Die Spieler müssen sich dennoch bemühen, die Karten in einer aufsteigenden Zahlenfolge abzulegen. Erst wenn alle Karten gespielt wurden, geht es mit einer höheren Kartenanzahl in ein nächstes Level. Dazu die Jury: “Ein erstaunlich frisches Spielkonzept, das mit ein wenig Übung überraschend gut funktioniert.”

  • Kartenspiel
  • 2 bis 4 Spieler
  • ab 8 Jahren
  • Spieldauer: 20 bis 40 Minuten

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Kategorie “Kennerspiel des Jahres 2018”

Der Gewinner

“Der Quacksalber von Quedlinburg” (Schmidt Spiele)

Quelle: Schmidt Spiele

Nominiert für das “Spiel des Jahres” und Gewinner der Kategorie “Kennerspiel des Jahres”. Für Spielentwickler Wolfgang Warsch war es eine erfolgreiche Wettbewerbsrunde. Mit “Der Quacksalbe von Quedlinburg” hat er das Gewinnerspiel kreiert, bei dem es um das Zubereiten von verschiedenen Tränken geht. Aus einem wildgemischten Vorratsbeutel ziehen die Spieler nach und nach verschiedene, ungewöhnliche Zutaten, mit denen sie einen neuen Trank brauen sollen. Viele Zutaten haben positive Sondereffekte, Knallerbsen hingegen führen in hoher Konzentration gar zur Kesselexplosion.

Aus der Begründung der Jury: “Das Köcheln mit zufällig gezogenen Zutaten sorgt bei „Die Quacksalber von Quedlinburg“ für Geschmacksexplosionen
und für ein Feuerwerk der Emotionen. Schadenfreude, Jubel und Wehklage wechseln sich in schneller
Abfolge ständig ab. Ein reines Glücksspiel? Nein, denn Autor Wolfgang Warsch lässt den Spielern dank des exquisiten Grundrezepts viele taktische Freiheiten beim Verfeinern.”

  • Familienspiel
  • 2 bis 4 Spieler
  • ab 10 Jahren
  • Spieldauer: ca. 45 Minuten

* Über diesen Link geht es zum Spiel: Quacksalber von Quedlinburg

 

Die Nominierten

“Ganz schön clever” (Schmidt Spiele)

Quelle: Schmidt Spiele

Und schon wieder der gleiche Name, der aus der Spieleszene nicht wegzudenken ist: Wolfgang Warsch. Bei diesem Spiel gehen die Spieler per Würfel auf Punktejagd. Sie müssen die Ergebnisse von drei der sechs Würfel auf ihrem Spielblatt eintragen – möglichst effektiv, mal um Felder auszufüllen, als Bonus weitere Felder zu erhalten, um Reihen zu komplettieren oder um besonders hohe Zahlen notieren zu dürfen.

“Ganz schön clever” wurde von der Fachjury als “flottes Würfelspiel mit gehobenem Anspruch klassifiziert”. Es seien mehrere “Mini-Aufgaben so intelligent miteinander verknüpft, dass die Spieler mit jedem Wurf eine knifflige Entscheidung treffen müssen.” Das erzeuge Spannung und wecke den Ehrgeiz, in weiteren Runden den Highscore hochzutreiben und sich selbst zu übertreffen.

  • Würfelspiel
  • 1 bis 4 Spieler
  • ab 10 Jahren (Verlagsangabe: ab 8 Jahren)
  • Spieldauer: ca. 30 Minuten

* Über diesen Link geht es zum Spiel: Ganz schön clever

 

“Heaven and Ale” (eggertspiele)

Quelle: eggertspiele/Pegasus

Dieses Spiel wurde von gleich zwei Spielentwicklern entworfen – von Michael Kiesling und Andreas Schmidt. Es geht um das Brauen von Bier. Das soll ausreichend fließen und möglichst hochwertig sein. Dafür müssen die notwendigen Ressourcen beschaffen werden – Rohstoff- und Mönchsplättchen müssen dafür möglichst gut und ertragreich in den Klostergärten platziert werden. Mit ihnen lassen sich Hopfen und Münzen erwirtschaften. Allerdings darf jede Kategorie nur einmal genutzt werden. Erschwerend kommen die Wertungen in den einzelnen Kategorien hinzu. Eigentlich müsste man sie möglichst lange hinauszögern, doch dann gäbe es kein neues Geld…

Nominiert wurde dieses Spiel von der Jury, da es mit seiner klaren Struktur demonstriere, “dass das Reinheitsangebot auch auf Spieldesign anwendbar ist.” Das Autorenduo stelle die Spieler immer wieder vor knifflige Herausforderungen. Die richtige Ressourcen-Balance und das passende Timing bei den knappen Wertungsmöglichkeiten zu finden, sei eine “anregende Aufgabe für erfahrene Kennerspieler.”

  • Brettspiel
  • 2 bis 4 Spieler
  • ab 12 Jahren
  • Spieldauer: ca. 60 bis 90 Minuten

* Über diesen Link geht es zum Spiel: Heaven & Ale

Weitere Texte aus der Rubrik “Spielzeug & Bücher” findet Ihr hier: http://kitamaus.de/category/spielzeug/

-nja-
Über -nja- 83 Artikel
Freie Journalistin, Redakteurin sowie Geprüfte Übersetzerin für Italienisch - und Mama einer zweijährigen Kitamaus, die das Leben ganz schön spannend macht.

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