Patenschaften von World Vision – Damit Kinder die Schule besuchen können…

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Mit einer Patenschaft von World Vision kann Kindern der Schulbesuch ermöglicht werden. (Foto: World Vision)

(Werbung) Für uns ist der Weg unserer Kinder vorgeschrieben: Kindergarten, danach Grundschule, später der Besuch der weiterführenden Schule – nach Möglichkeit mit einem guten Schulabschluss und besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. In Deutschland ist das möglich. In vielen anderen Ländern dieser Welt ist der Zugang zur Bildung jedoch gerade für Mädchen erschwert. Das Kinderhilfswerk World Vision möchte das ändern. Und auch Ihr könnt mit der Übernahme einer Kinderpatenschaft einen Beitrag dazu leisten, dass Kinder bessere Chancen erhalten und ihre Eltern von einer besseren Zukunft ihrer Kinder nicht nur träumen müssen.

Das passiert, wenn Kinder keinen Zugang zur Bildung haben…

Nehmen wir einmal das reelle Beispiel der kleinen Jesmin aus Bangladesch. Mit acht Jahren konnte sie aufgrund der Geldnöte ihrer Eltern keine Schule mehr besuchen. Sie musste die Schule abbrechen und als Hausmädchen arbeiten. Ihr ganzer Lohn: drei Mahlzeiten pro Tag. Dafür schuftete sie sieben Stunden täglich. Zeit zum Spielen blieb ihr keine.  Ohne Bildung haben Familien meist nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten. Viele Eltern arbeiten als Landarbeiter, Tagelöhner oder Straßenverkäufer. Sie schaffen es kaum, ihre Familien zu ernähren. Jesmin drohte das gleiche Schicksal. Doch sie befand sich in einem Projektgebiet von World Vision – also in einem Gebiet, in dem sich engagierte Mitarbeiter mit Herzblut für arbeitende Kinder und für ihr Recht auf Bildung einsetzen. Sie durfte wieder lernen, war wieder zuversichtlicher und hat mit Abendkursen nicht nur den Wiedereinstieg in die Schule geschafft, sondern sich auch die Zulassung zur weiterführenden Schule selbst erarbeitet.

Jesmins Schicksal ist ein Kinderschicksal, das nicht unberührt lässt. Kinder sollten lernen dürfen, sie sollten spielen, sich frei entfalten, einen Zugang zur Bildung und zu sauberem Trinkwasser haben. Sie sollten sich aber auch gesund  und ausreichend ernähren können und eine gute medizinische Versorgung bekommen. Für uns ist das mittlerweile so selbstverständlich, dass es kaum hinterfragt wird. Doch woanders? Am anderen Ende der Welt? Das Kinderhilfswerk World Vision setzt sich bereits seit mehr als 60 Jahren für arme Kinder in Asien, Lateinamerika und Afrika ein. In fast 100 Ländern weltweit können seit Jahrzehnten Kinderpatenschaften übernommen werden. Mit nur einem Euro pro Tag könnt Ihr den Kindern in den Projektgebieten eine neue Zukunft schenken – und ein besonderes und wundervolles Abenteuer erleben.

In vielen Ländern dieser Welt ist es nicht selbstverständlich, dass Kinder die Schule besuchen. World Vision setzt sich dafür ein, dass jedes Kind Zugang zur Bildung erhält. (Foto: World Vision)

So kann eine Kinderpatenschaft den Unterricht bereichern

Ein Abenteuer? Von zu Hause aus? Das beginnt tatsächlich schon im Kleinen. Denn World Vision leitet nicht nur Euer Geld dorthin weiter, wo es dringend benötigt wird, sondern ermöglicht Euch auch einen Kontakt zu Eurem Patenkind. Ob das ein kleines oder ein großes Abenteuer wird, entscheidet Ihr! Doch beginnen wir mit dem kleinen Abenteuer! Das erste Abenteuer mit einem Patenkind habe ich persönlich bereits mit 14 Jahren erlebt. Ermöglicht hat es mir und meinen Mitschülern einer unserer Lehrer. Der nämlich kam auf die Idee, mit der gesamten Klasse eine Kinderpatenschaft zu übernehmen. Damals noch mit Formular und Briefversand – heute wäre der Abschluss einer Patenschaft auch ganz einfach online möglich. Es gab eine Sammlung in der Klasse und schon bald hatten wir den ersten Kontakt. Zunächst ein Foto des Jungen und Angaben zum Projektgebiet, später kam es dann zu einem Briefaustausch zwischen uns als Klasse und dem gleichaltrigen Afrikaner. Wir freuten uns auf seine Briefe, lernten aber auch viel über die Gegend, in der er wohnte. Afrika wurde daraufhin immer mal wieder in den Erdkunde-Unterricht eingebaut. Wir erfuhren außerdem etwas über die politischen Verhältnisse vor Ort, lasen im Englischunterricht Texte über Afrika und machten die Patenschaft in der Mittelstufe somit zu einem richtigen Abenteuer. Das Foto des Jungen und seine Briefe bekamen eine eigene Pinnwand – so dass er jederzeit Teil unserer Klasse war. Wir mit den besten Bildungsvoraussetzungen im nördlichen Nordrhein-Westfalen. Er Tausende Kilometer weit weg in einer Realität, die damals niemand von uns so richtig begreifen konnte.

Tine hat ihr Patenkind Augustine besucht. Sie konnte sich so auch davon überzeugen, dass Ihr Geld dank World Vision an der richtigen Stelle ankommt. (Foto: World Vision)

Besuch beim Patenkind – Ein wundervolles Abenteuer

Die Realität der Kinder können Paten jedoch auch vor Ort kennenlernen. Jeder Pate, der ein Patenkind über World Vision hat, kann sein Patenkind auch besuchen. Tine etwa war bei ihrem Patenkind Augustine in Ghana und hat dort ein wundervolles Abenteuer (Link) erlebt. Die blonde “mzungu” (weiße Frau) ist zumindest für einen Moment in eine ganz andere Welt eingetaucht. Sie konnte dort sehen, was mit ihrer und den Spenden anderer Paten bereits erreicht wurde. So muss Augustine mittlerweile nicht mehr kilometerlang bis zum nächsten sauberen Trinkwasser laufen. Es gibt jetzt einen neuen Brunnen vor Ort und der kleine Augustine nimmt am Schulunterricht teil. Tine erfuhr außerdem vom ortsansässigen Arzt persönlich, dass die Zahl schwerer Krankheiten rückläufig sei. Das wurde zum Teil bedingt durch den Schulunterricht, den immer mehr Kinder besuchen können. Denn die Wichtigkeit von sorgfältigem Händewaschen und Hygiene wird auch in den Schulen thematisiert.

3,6 Millionen Paten weltweit helfen World Vision

Der Bau von Brunnen und der Zugang zu sauberem Trinkwasser sind ebenfalls Ziele von World Vision. (Foto: World Vision)

Es sind übrigens 3,6 Millionen Paten weltweit, die dafür sorgen, dass sich das Leben von Kindern in armen Ländern mit Hilfe von World Vision verbessert – ihr Leben und das der gesamten Dorfgemeinschaft. Im Rahmen eines langfristigen Maßnahmenplanes werden Brunnen, Schulen und Krankenstationen gebaut. Es gibt Investitionen in Landwirtschaft und Viehzucht sowie in Bildung und Bildungsmaterial. Für Kinder bedeutet all das, dass sie ganz viele besondere erste Momente erleben: Sie sehen, wie der Boden fruchtbar wird. Sie erfahren ein besonderes und ihren Ländern nicht selbstverständliches Glücksgefühl, wenn sie ihren Eltern und Geschwistern das erste Mal vorlesen können. Und irgendwann halten sie auch den ersten Brief eines Paten in der Hand. Vielleicht ja sogar einen von Dir? Du kannst dazu beitragen, dass sich das Leben von Kindern wie Augustine oder Jesmin verbessert und sie bessere Zukunftschancen haben. So wie Tine, die ihre wundervolle Begegnung mit Augustine niemals vergessen wird.

Die kleine Jesmin aus Bangladesch ist mittlerweile übrigens 14 Jahre alt. Ihr Berufswunsch: Sie will “eine richtig gute Lehrerin” werden. Damit auch andere Kinder begreifen, was auf dem Spiel steht – und vor allem damit sie dem Teufelskreis der Armut entfliehen und mit Bildung eine berechtigte Hoffnung auf ein besseres Leben haben können… 

 

 

 

 

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Nadine
Über Nadine 223 Artikel
Freie Journalistin, Redakteurin sowie Geprüfte Übersetzerin für Italienisch - und Mama einer zweijährigen Kitamaus, die das Leben ganz schön spannend macht.

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