Gesellschaftsspiele für Kleinkinder: Spielend erste Regeln lernen

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Gesellschaftsspiele helfen beim Erlernen von Regeln. (Fotos: Nadine Jansen)

Die Regeln für Kleinkinder sind meist klar gesteckt: Ins Bett, wenn Mama und Papa es sagen, nicht so viel Schokolade essen, auf dem Spielplatz nicht so hoch hinaus, weg von heißen Herdplatten oder auch auf keinen Fall allein auf die Treppe. Die Antwort eines kleinen Trotzkopfes zu jeder dieser Anweisungen ist meist ebenso klar: “Nein!” Das Erlernen von Regeln jedoch ist wichtig. Statt aber zu versuchen, mit einem Kleinkind ergebnislos zu diskutieren, lassen sich Regeln spielerisch erlernen – dabei helfen Gesellschaftsspiele, Memory, Würfelspiele & Co.

Erste Gesellschaftsspiele für Kleinkinder

Wenn das Greifen und Begreifen klappt, eröffnet sich eine ganz neue Spielewelt.

Sind Kinder motorisch weit genug, erweitert sich auch ihre Spielewelt. Das Greifen und Begreifen klappt immer besser, die Wahrnehmung ist geschärft, auch das Koordinationsvermögen wird zusehends verfeinert. Dafür sorgen auch viele Spielzeuge, mit denen die Motorik gefördert werden kann. Bei baby-walz findet Ihr unter anderem eine detaillierte Übersicht zu Motorik-Spielzeugen, mit denen die ersten Sinne gefördert und das Greifen trainiert werden können.

Sind Kinder motorisch weit genug, beherrschen sie das Greifen und zeigen sie sich Neuem gegenüber interessiert und aufgeschlossen, wird es bald Zeit für den nächsten Schritt: erste Gesellschafts- und Lernspiele. Anfangs noch mit lockerem Regelwerk, können die Spielregeln von mal zu mal enger gesteckt werden. Erste Spiele mit Regeln sind Domino-Spiele oder Memory, die bei Online-Shops wie baby-walz oft als “Lernspiele” eingeordnet werden.

Memory und andere Lernspiele

Wo befindet sich die zweite Karte mit gleichem Motiv? Was passt zusammen? Gibt es zu jedem Bild ein Gegenstück? Bevor Kinder sich bewusster mit Regeln auseinander setzen, lernen sie vor allem, immer mehr zu entdecken. Während sie beispielsweise nach dem zweiten Igel eines Memory-Spiels suchen, Tiere auf Domino-Steinen benennen oder ein Gefühl für die Haptik von Spielkarten und Spielsteinen bekommen, nähern sich unbewusst der neuen Spielewelt an. Sie freuen sich darüber, das Gegenstück einer Karte oder eines Spielsteins zu entdecken, erinnern sich an die Position einer Karte und feiern jeden kleinen Erfolg. Ihre Entdeckerlust hilft ihnen dabei.

Der natürlich steht manchmal das Regelwerk im Weg. Warum nur darf ich keine weitere Karte aufdecken, obwohl ich doch unbedingt wissen will, was unter der blauen Karte in der Ecke versteckt ist? Warum bin jetzt nicht mehr ich, sondern Mama dran? Das Erlernen von Spielregeln erfordert Selbstbeherrschung, Verständnis und den Willen zum Teilen.

Bereits beim Memory-Spiel gibt es erste Regeln.

Spiele sind eine Herausforderung

Nicht immer muss es sich dabei um verschriftlichte Regeln handeln: Nehmen wir aus dem Spielwaren-Sortiment zum Beispiel ein Kinderpuzzle. Keine komplizierte Spielanleitung, aber eine ganz einfache Regel: Das Puzzle entsteht nur, wenn alle Teile richtig gelegt werden. Die Teile müssen an die richtige Stelle gelegt und miteinander verzahnt werden. Hier muss nicht viel erklärt werden. Doch es schleicht sich ganz von allein die Erkenntnis ein, dass jedes andere Zusammenlegen eines Puzzles – also jede andere Auslegung der hier vorausgesetzten Regeln – nicht funktioniert.

Bei den Kinderpuzzles gibt es verschiedene Schwierigkeitsstufen. Das ist einerseits die Teileanzahl, andererseits die Griffigkeit des Puzzles. Anfangs spielen Kinder –  auch zur Verbesserung ihrer Feinmotorik – häufig mit Steckpuzzles aus Holz. Diese Kinder-Holzpuzzles funktionieren ebenfalls nur dann, wenn man das Spielprinzip, also die Regeln versteht: Richtig herum drehen, in die Aussparung hineindrücken und das Bild vervollständigen. Passt? Super! Dann wurde alles richtig gemacht!

Ein klassisches Spiel für Kleinkinder: Mein erster Obstgarten

“Erster Obstgarten” ist eines der Gesellschaftsspiele, die schon für die ganz Kleinen geeignet sind.

Doch zurück zu den klassischen Gesellschaftsspielen, zu Spielgegnern und Spielanleitungen. Mit zunehmendem Alter denken Kinder komplexer, verstehen immer mehr Zusammenhänge, können um die Ecke denken und sich einfache Regeln merken. So wie etwa beim sehr beliebten Spiel “Obstgarten”, das es in verschiedenen Schwierigkeitsstufen gibt. Die einfachere Variante “Erster Obstgarten” etwa wird bereits ab einem Alter von zwei Jahren empfohlen. Das Obst liegt gut in kleinen Kinderhänden, kann auch gut für das Spiel mit dem Kaufmannsladen eingesetzt werden. Noch vor Beginn des regelkonformem, ersten Obstgarten-Spiels wird so das Interesse eines Kleinkindes an diesen besonderen, bunten Spielsteinen geweckt.

Beim klassischen Obstgarten-Spiel muss das Obst geerntet werden, bevor der Rabe es verspeist. Vier verschiedene Obstsorten müssen gepflückt werden: rote Äpfel, grüne Äpfel, blaue Pflaumen und gelbe Birnen. Ein Farbwürfel erlaubt das Abernten eines farblich passenden Obststückes. Liegt hingegen die Würfelseite mit dem Raben oben, hüpft der Rabe ein Stückchen näher an den Obstgarten heran. Spielgegner ist somit der Vogel, das Kind spielt mit Mama oder Papa im Team, kann aber auch alleine gegen den Raben antreten.

Breit gefächerte Auswahl an Spielen

Bereits für kleine Kinder bietet baby-walz eine schöne und große Auswahl an Gesellschaftsspielen. Je nach Alter mit steigendem Schwierigkeitsgrad. Sehr schön sind beispielsweise Spielesammlungen wie “Mein erster Spieleschatz”, die ganz auf die jüngeren Altersgruppen abgestimmt sind und dementsprechend auch griffige Spielsteine haben oder aber Würfel, die nur den Zahlenbereich von 1 bis 3 berücksichtigen. Gerade für Spielanfänger ist das besonders wichtig. Denn jedes Spiel ist für sie anfangs eine große Herausforderung. Das richtige Zählen, die Spielregeln und das der Spielanleitung entsprechende Bewegen eines Spielsteines erfordern anfangs höchste Konzentration. Um Frustrationen vorzubeugen und beim Spielen einfacher Erfolgserlebnisse hervorzurufen, sind die ersten Spiele in ihrem Regelwerk stark reduziert. Sie sollen Kinder nicht überfordern, sondern die Freude am Spiel und das Erlernen erster Regeln fördern.

Deshalb sind Regeln so wichtig… 

Regeln zu verstehen und umzusetzen, ist übrigens deshalb so wichtig, weil den Kindern nicht nur beim Spielen immer wieder Regeln begegnen. Auch das menschliche Miteinander ist darauf ausgelegt, Regeln zu beachten und sich normkonform zu verhandeln. Folgen alle Personen diesen Regeln, klappt das Zusammenleben gut. Weichen Personen jedoch davon ab, sorgen sie für Ungleichgewicht und stören im schlimmsten Fall das Miteinander gewaltig. Warum also nicht Kindern schon von klein auf beibringen, das Regeln eingehalten werden müssen? Und dafür gibt es ganz sicher keine schönere und amüsantere Weise als ein gemeinsames Spiel. Eins oder auch mehrere – denn die Spieleauswahl, bei der etwa baby-walz auf eine qualitativ wertvolle Auswahl geachtet hat, ist wirklich immens groß…

Eine große Auswahl an qualitativ wertvollen Gesellschaftsspielen gibt es bei baby-walz.

Weitere Beiträge rund ums Spielen findet Ihr hier: Spielzeug & Bücher. 

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Nadine
Über Nadine 182 Artikel
Freie Journalistin, Redakteurin sowie Geprüfte Übersetzerin für Italienisch - und Mama einer zweijährigen Kitamaus, die das Leben ganz schön spannend macht.

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