Taschengeldtabelle 2018: So viel Taschengeld ist für Kinder und Jugendliche sinnvoll

Foto: www.pixabay.com
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Wie viel Taschengeld in welchem Alter sinnvoll ist, scheinen die deutschen Jugendämter ganz genau zu wissen. Um Kindern einen verantwortungsvollen und ihrem Alter angemessenen Umgang mit Geld beizubringen, haben sie für das Jahr 2018 eine Richtschnur für die Eltern herausgebracht, die dabei helfen soll, die Höhe des Taschengeldes ganz einfach festzulegen. Gestaffelt ist die Höhe des Geldes dabei nach dem Alter. Je älter ein Kind ist, umso mehr Taschengeld wird als sinnvoll betrachtet.

Empfohlen wird diese Staffelung des Taschengeldes:

4 bis 5 Jahre: 50 Cent pro Woche

6 bis 7 Jahre: 1,50 bis 2 Euro pro Woche

8 bis 9 Jahre: 2 bis 3 Euro pro Woche

10 bis 11 Jahre: 13 bis 16 Euro pro Monat

12 bis 13 Jahre: 18 bis 22 Euro pro Monat

14 bis 15 Jahre: 25 bis 30 Euro pro Monat

16 bis 17 Jahre: 35 bis 45 Euro pro Monat

18 Jahre: 70 Euro pro Monat

 

Umstellung von wöchentlicher auf monatliche Auszahlung

Die Umstellung von einer wöchentlichen auf eine monatliche Auszahlung des Taschengeldes rührt daher, dass aus Sicht des Jugendamtes Kinder ab einem Alter von etwa zehn Jahren durchaus in der Lage sein sollten, sich ihr Taschengeld den Monat über einteilen zu können. Zuerst bis zu 16 Jahre im Monat, als Teenager dann knapp über 20 Euro im Monat sind vorgesehen. Bezahlt werden sollen davon vor allem Spielsachen, Süßigkeiten und Zeitschriften, aber auch mal eine Freizeitunternehmung mit Freunden. Also eben alles, was über das Nötige hinausgeht.

 

Möglichkeiten zur Aufbesserung des Taschengeldes

Das wiederum bedeutet auch, dass die Eltern trotz der Zahlung vom Taschengeld weiterhin für den Kauf von Kleidung und Schulbedarf aufkommen sollten. Auch um zu vermeiden, dass ihre Kinder an der “falschen” Stelle sparen und eventuell das dringend benötigte Vokabelheft für den Schokoriegel von der eigenen Einkaufsliste streichen. Zwar müssten die finanziellen Möglichkeiten einer Familie berücksichtigt werden und das Taschengeld könne somit auch geringer ausfallen, aber grundsätzlich gelte, dass man so nah wie möglich an den Vorgaben des Jugendamtes bleiben solle. Klappt dies nicht, können auch Kinder bei einem Gespräch über die finanzielle Situation durchaus verständnisvoll sein, haben zudem ab einem Alter von 13 Jahren auch die Möglichkeit, sich das eigene Taschengeld aufzubessern.

Dafür bieten sich für Teenager oft Jobs wie das Babysitten, das Ausführen von Hunden oder das Verteilen von Zeitschriften an. Auch die alte Dame von nebenan gibt gerne einen Zuschuss zum Taschengeld, wenn ihr mit ihren Einkäufen geholfen wird.

Grundsätzlich sollten Kinder jedoch auch lernen, etwas von ihrem Geld zur Seite zu legen. Etwa auf ein Sparbuch oder aber auf ein Girokonto, das ebenfalls für Kinder ab 12 Jahren empfohlen wird…

 

 

 

 

 

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Nadine
Über Nadine 110 Artikel
Freie Journalistin, Redakteurin sowie Geprüfte Übersetzerin für Italienisch - und Mama einer zweijährigen Kitamaus, die das Leben ganz schön spannend macht.

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