Villa Wewersbusch: Zwischen einheitlicher Schulkleidung und hochmodernem Lernen

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Die Villa Wewersbusch gilt als "Apple Distinguished School": modern, hochtechnologisiert und innovativ. (Foto: Villa Wewersbusch)

(Werbung) Die Schüler stehen um ihren Lehrer herum. Sie tragen eine einheitliche Schulkleidung, wirken zufrieden und schauen neugierig auf die Unterrichtsinhalte, die ihnen ihr Lehrer vermitteln will. Nicht etwa über das Anschreiben an eine herkömmliche Schultafel, sondern über eine – und das überrascht in der deutschen Schullandschaft noch immer – Demonstration auf seinem MacBook. Dass es sich hierbei speziell um einen Apple-Computer handelt und die Schüler zudem jeder ein eigenes iPad haben, kommt nicht von ungefähr: Bei der Schule, die sie besuchen, nämlich der “Villa Wewersbusch”, handelt es sich um eine “Apple Distinguished School” – und die ist nicht nur hochmodern, sondern hält noch weitere Überraschungen bereit.

Was ist eine “Apple Distinguished School”?

Modern und anders: Lernen in der “Villa Wewersbusch” erfolgt mithilfe moderner Technologien.

Doch was genau ist überhaupt eine “Apple Distinguished School” – also eine von Apple ausgezeichnete Schule? “Apple Distinguished Schools” sind laut Apple “Zentren für Führungsqualität und hochwertige Bildung, die Apples Vision des Lernens mit Technologie veranschaulichen”. Bedeutet: Die Lehrkräfte arbeiten nicht nur mit Teams von Apple zusammen, sondern vermitteln die Unterrichtsstoffe auch mit Hilfe von iPads, Macs, Apps, Multi-Touch-Büchern und anderen digitalen Materialien. Ausgerichtet auf die immer technologischer werdenden Anforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft. Die Schüler werden somit schon früh an Technik herangeführt und erhalten ein Rüstzeug für ihre Zukunft, das sie sich sonst nach dem Abitur hart erarbeiten müssten. In 29 Ländern weltweit gibt es “Apple Distinguished Schools”. Lediglich 400 Lehranstalten dürfen diese Zusatzbezeichnung tragen – eine davon ist die “Villa Wewersbusch” in Velbert-Langenberg.

Schwerpunkte der “Villa Wewersbusch”

In Deutschland bleibt eine “Apple Distinguished School” eine Seltenheit. Nur drei Schulen deutschlandweit zählen dazu. Neben der “Villa Wewersbusch” sind das noch eine Schule im bayerischen Starnberg und eine weitere Schule im niedersächsischen Gehrden. Die Zielsetzung der “Villa Wewersbusch” ist dabei klar umrissen: “die Schaffung einer glücklichen und fördernden Umgebung, in der die Schüler ihre eigene Bildung selbst steuern und eine lebenslange Begeisterung für das Lernen entwickeln.” Eine Begeisterung, die auch von den Lehrern gefordert wird. Die erstellen mit dem MacBook Pro und dem iPad innovative eigene Kurse per iTunes U – angepasst ganz auf die einzelnen Schüler. Diese wiederum greifen mit ihren 1-to-1-iPads auf die Lehrmaterialien zu und geben auch ihre Hausaufgaben online ab. Klingt nach Zukunftsmusik. Doch genau diese Zukunftsmusik ist in der Nähe von Düsseldorf bereits Realität. Weg von herkömmlichen Schultafeln und hin zu moderner Technologie. Kein Putzdienst für die Schultafel, keine unüberschaubare Zettelsammlungen. Aber das gleiche Ziel wie andere Schulen: die Vorbereitung auf die Fachoberschulreife und später auf das Abitur.

Wissensvermittlung per Ganztagsunterricht und mit “Clubs”

Technikbegeisterte Schülerinnen und Schüler können in nachmittäglichen “Clubs” ihr Wissen vertiefen.

Die “Villa Wewersbusch” setzt dabei weiterhin auf G9 und auf Wissensvermittlung per Ganztagsunterricht. Die Unterrichtsfächer etwa in der Unterstufe sind kaum abweichend von denen an einer klassischen Regelschule: Mathematik, Deutsch, Englisch, Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften, Musik und Sport. Hinzu kommen allerdings Grafik/Design, Medienkompetenz und Sozialkompetenz. Für die Schüler höherer Klassenstufen außerdem Geografie und Französisch oder Spanisch. Zusätzlich zu den klassischen Unterrichtsfächern gibt es “Clubs”, die die Schüler ganz nach der eigenen Interessenslage wählen können. Ob künstlerisch, technisch, musisch oder sportlich: Talente sollen hier in jeder erdenklichen Weise erfördert werden. Auch die Begabtenförderung ist hier ein Stichwort. Für besonders talentierte Schüler vergibt die “Villa Wewersbusch” sogar Stipendien.

Einheitliche Schulkleidung für ein besseres Klima

Einzig bei der Kleidung entfallen die Wahlmöglichkeiten komplett. Lieblingskleidung bekannter Marken, die neuesten Sneaker, ausgefallene Kleidungsstücke? All das gibt es an der “Villa Wewersbusch” nicht. Alle Schüler – ganz gleich ob Schüler, die die Ganztagsschule besuchen oder solche, die zusätzlich im Internat untergebracht sind – tragen einheitliche Schulkleidung. Eine Schuluniform? Moment mal! Einheitliche Oberbekleidung, Hose oder Rock und dunkle Schuhe? Ist DAS noch zeitgemäß?  Immerhin erhalten Schüler so – das zumindest die Einstellung der Schulleitung – von Anfang an den Eindruck, dass die inneren Werte, wohl aber kaum der äußere Eindruck zählen. Das Tragen von Markenkleidung ist nicht erwünscht, das Abschätzen von Schülern untereinander somit auch nicht. Einheitliche Schulkleidung soll für ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl unter den Schülern sorgen. Das wird zusätzlich auch noch anders erreicht: Die Klassen sind übersichtlich und bestehen aus im Schnitt nur 16 Schülerinnen und Schülern. Gruppenarbeit und gemeinsame Projekte gibt es regelmäßig – auch die sorgen für einen besseren Zusammenhalt.

Einheitliche Schulkleidung soll für ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl sorgen. Schulhund Jouli ist von dieser Regelung natürlich ausgenommen…

Internatsbetrieb – Etwas anders als bei “Hanni & Nanni”

Und dann ist da auch noch das, was zusätzlich verbindet: Das Leben im Internat. Während viele Schüler per Schulbus aus Nachbargemeinden kommen, sind bis zu 100 Schülerinnen und Schüler pro Jahr im Internat der “Villa Wewersbusch” untergebracht. 50 Internatszimmer gibt es hier – alle ausgestattet mit einem eigenem Bad, TV und WLAN.

Gerade die Elterngeneration mag bei “Internat” noch oft an Internatsgeschichten wie “Hanni & Nanni” denken. An ihre Abenteuer, die Pferderettung, den Spaß, den sie mit ihren Mitschülerinnen im Internat hatten. All das können auch die Internatsschüler der “Villa Wewersbuch” haben. Wenn der Ganztagsbetrieb der Schule um 16 Uhr endet und die ortsansässigen Schüler per Schulbus nach Hause gebracht werden, dann nimmt das Internatsprogramm Fahrt auf. Erst mit Kaffee & Kuchen, später mit einem abwechslungsreichen Freizeit- und Abendprogramm. Auch Reiten ist dabei möglich. Und ganz wie bei “Hanni & Nanni” gibt es hier abends manchmal eine Kissenschlacht.

Mit einem Unterschied vielleicht: Denn von solch besonderen Momenten können die Schüler mit ihren iPads gleich Fotos oder gar Videos machen. Das Zusammenschneiden von Videosequenzen mit der Schnittsoftware “Final Cut Pro X” beherrschen viele Schüler gekonnt. Denn auch das ist ein regelmäßiges Angebot der “Apple Distinguished School” – Prüfung auf Englisch und ein von der Medienindustrie anerkanntes Zertifikat inklusive. Und eben die Möglichkeit, besondere Erinnerungen an eine besondere Schule per selbst geschnittenem Video für immer lebendig zu halten…

Die “Villa Wewersbusch” verfügt über 50 Internatszimmer, die alle über ein eigenes Bad, TV und WLAN verfügen.

“Tag der offenen Tür” und weitere Infos

Weitere Infos zum Schul- und Internatsbetrieb sowie den Schulgeldern können über https://villawewersbusch.de abgerufen werden. Dort gibt es auch die Möglichkeit, einen virtuellen Rundgang durch das denkmalgeschützte Gebäude zu machen. Oder aber man besucht die “Villa Wewersbusch” gleich direkt. Sowohl am Samstag, 2. Februar 2019, als auch am Samstag, 25. Mai 2019, öffnet die Schule jeweils von 10 bis 16 Uhr für Interessierte ihre Pforten. Davon unabhängig können unverbindliche Gesprächs- und Besichtigungstermine vereinbart werden. Ein Schulwechsel ist jederzeit möglich.

Foto/Logo: Villa Wewersbusch / Collage: Kitamaus & Schulflöhe (mit Canva)
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Dieser Text gehört zu unserer Rubrik Schulkinder.

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Nadine
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Freie Journalistin, Redakteurin sowie Geprüfte Übersetzerin für Italienisch - und Mama einer zweijährigen Kitamaus, die das Leben ganz schön spannend macht.

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